Druckerzubehör im Büro weiterhin gefragt

Manche meinen, der Markt für Drucker und entsprechendes Zubehör sei langsam gesättigt, doch auch im ablaufenden Jahr haben die Hersteller Umsatzrekorde verzeichnet. Die Nachfrage nach professionellen Geräten sowie Tinte und Toner ist so hoch wie nie. Und das, obwohl die digitalen Medien immer weiter auf dem Vormarsch sind. Scheinbar drucken die Menschen trotzdem noch gerne die für sie wichtigen Unterlagen, Briefe und E-Mails auf Papier, bis die Tintenpatrone Ihren Geist aufgibt.

Welche Gründe für den Ausdruck sprechen

Es muss gute Gründe geben, dass sich der Trend zum papierlosen Büro nicht überall abzeichnet. Eine Umstellung zu rein digitalen Medien fällt vielen noch schwer; „Veränderung tut weh“, heißt es schließlich nicht umsonst. Papier ist aber auch ungemein praktisch. Beim Lesen ermüden die Augen nicht so schnell, es besteht keine Gefahr eines Datenverlustes und für viele ist auch die Möglichkeit wichtig, direkt auf dem Papier ihre Notizen zu machen. Wer sich wie in der Schule oder Universität einen Text mühsam erarbeiten muss, für den sind Markierungen am Rand oder kleine Haftnotizen sehr wertvoll.

Welche Gründe gegen den Ausdruck sprechen

Als Argument Nummer eins gegen den Ausdruck auf Papier wird immer der Umweltschutz angeführt. Schließlich sind der Verbrauch von Papier, Tinte und Toner nicht unerheblich. Manche Kartuschen können zwar bis zu 10.000 Blatt Papier mit einer Füllung bedrucken, doch auch der Strom und der entstandene Müll fallen ins Gewicht. Wer hingegen nur die hohen Kosten anführt, der findet seinen Drucker vielleicht noch bei den Restposten und kann beim Verbrauchsmaterial auf kompatible Tintenpatronen oder Rebuilt-Toner setzen. Für ihn zählt dann vielleicht das Argument, dass Ordnerweise Papier einfach viel mehr Platz wegnehmen als eine Datensicherung auf Festplatte oder DVD.

Bildquelle: Joachim Wendler – Fotolia

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